4 GRÜNDE, WARUM DU DEINEM HUND KEINEN ZUCKER GEBEN SOLLTEST

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Lesezeit: 3 Minuten

Weil wir in unserem Blog versuchen querbeet alle Themen rund um den Hund zu schreiben, kommt alle paar Tage  ein neuer Blogpost dazu. Heute soll es um das Thema Zucker gehen.

Zucker ist ungesund. Dieses klare Statement scheint in letzter Zeit Anklang bei meisten gesundheitsbewussten Menschen gefunden zu haben. Natürlich versuchen wir alle noch bewusster mit Zucker umzugehen, um mögliche Schäden für uns und unsere Fellnasen zu vermeiden. Zucker ist jedoch nach wie vor in vielen Lebensmitteln enthalten und gehört daher oftmals zur täglichen Ernährung.

Aber es sollte natürlich gesagt werden, dass nicht alle Zucker gleich sind. Wenn hier von Zucker die Rede ist, meinen wir in erster Linie zugesetzten Industriezucker. Wahrscheinlich weißt du bereits, dass alle Kohlenhydrate aus Zuckermolekülen bestehen. Es gibt einen Unterschied zwischen einfachen Kohlenhydraten, die schnell in den Blutkreislauf gelangen, und komplexen Kohlenhydraten, welche langsamer in den Blutkreislauf gelangen.

Obwohl Hundesnacks aufgrund von Kohlenhydraten automatisch natürlichen Zucker enthalten, wird auch Industriezucker zugesetzt, was natürlich nicht gut ist. Industriezucker liefert nur leere Kalorien ohne Mehrwert für Hund oder Mensch und kann deswegen sehr schädlich sein. Hier findest du unserer Meinung nach 4 wichtigsten Gründe, weshalb Zucker nicht gut für deinen Hund ist:

1. Zucker enthält keine essenziellen Nährstoffe

Wenn dein Hund Zucker in Form von Kohlenhydraten wie Reis oder Kartoffeln frisst, erhält er auch andere Nährstoffe wie Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Verarbeiteter Zucker enthält diese jedoch nicht, weshalb manche Leute von „leeren Kalorien“ sprechen, die nur beim Energiehaushalt helfen, aber nicht beim Ernährungsbedarf und somit dick machen.

2. Zucker macht dick

Wenn  du deinem Hund mehr Energie (in Form von Zucker) als er im Moment verarbeiten kann , wandelt sein Körper den überschüssigen Zucker in Fett um. Je mehr Zucker dein Hund bekommt, desto mehr überschüssige und leere Energie wird im Fettgewebe gespeichert. Dies führt zu Übergewicht, das wiederum zu vielen Krankheiten führen kann. Mehr kannst du darüber in unserem Blogbeitrag „DEIN HUND IST ZU DICK – WAS TUN“ lesen.

3. Zucker kann deinen Vierbeiner krank machen

Indirekt kann Zucker Krankheiten verursachen, da ein hoher Zuckerkonsum zu Fettleibigkeit führen kann. Dies wiederum kann zu Gelenkbeschwerden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Eine hohe Zuckeraufnahme kann aber auch direkt zu Diabetes führen, der wiederum mit vielen Folgeerkrankungen einhergeht. Außerdem enthält Industriezucker keine Vitamine oder Mineralstoffe, die zu Mangelerscheinungen führen und das Immunsystem schwächen können, wenn dieser Zucker die größte Quelle der meisten Kalorien ist.

4. Zucker ist schädlich für die Zähne deines Hundes

Zucker ist nicht nur beim Menschen eine der Hauptursachen für Karies. Unsere Hunde sind da keine Ausnahme. Zucker sorgt buchstäblich dafür, dass die Zähne deines Hundes durchlöchert werden. Auch kariöse Zähne müssen vom Tierarzt des Hundes behandelt werden, da sie Schmerzen verursachen können. Das ist unangenehm für deinen Hund und belastet auch deinen Geldbeutel. Also lass es gar nicht zu weit kommen

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Fazit: Bei der Auswahl von Futter oder Leckereien für deinen Hund solltest du darauf achten, dass diese ohne Zuckerzusatz hergestellt werden. Wir sind natürlich keine Moralapostel und wissen, dass nichts auf einmal funktioniert, deswegen solltest du Schritt für Schritt die Ernährung deines Hundes anpassen. Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt! Zuckersüß sollte nur der Blick deiner Fellnase sein.

Wie sieht das Futter von deinem Hund aus? Hast du in seiner Nahrung schon auf Zucker verzichtet oder willst du das jetzt ändern? Unter dem Artikel kannst du uns gerne einen Kommentar, denn auf Feedback freuen uns wie Hunde auf ein (zuckerfreies) Leckerli. Bei Fragen einfach eine E-Mail schreiben und wir helfen so gut es geht weiter.

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